Leonie Gubela: Wer hilft ihnen?

Drei Betreuerinnen aus Tschechien, die wie hunderttausende weitere Frauen aus Mittel- und Osteuropa das deutsche Pflegesystem am Laufen halten, bieten Einblick in ihren Arbeitsalltag. Hinter ihrem Einsatz steht ein wachsender Markt aus Vermittlungsagenturen, die sich häufig in arbeitsrechtlichen Grauzonen bewegen.

Was mir aufgefallen ist bei der Recherche: wie unterbelichtet dieses Thema im deutschen Pflegediskurs ist. Obwohl es soviele Menschen betrifft – also natürlich die Patientinnen in Deutschland, aber auch die Betreuenden im Ausland. Mir war es ein Anliegen herauszufinden, was den Frauen, die nach Deutschland kommen und in der häuslichen Betreuung arbeiten, im Alltag widerfährt.

Leonie Gubela

Wer hilft ihnen?

Leonie Gubela schreibt zwar über Tschechinnen, die deutsche Senioren pflegen, es ist ihr jedoch gelungen, ein europaweites, wenn nicht gar weltweites Phänomen zu erfassen. Die Autorin hat sich nämlich nicht mit einer inländischen Perspektive zufriedengegeben, die bei diesem Thema naturgemäß immer begrenzt und unvollständig wäre. Ursprünglicher Impuls war vielmehr eine grenzüberschreitende journalistische Zusammenarbeit, von deren Wichtigkeit in einer vernetzten Welt dieser Text eben zeugt.

Jan Brož

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"Missstände in der 24 Stundenpflege" - Wer hilft ihnen?

Autor: Leonie Gubela

Name des Mediums: taz

Veröffentlichungsdatum: 11. 1. 2025

Leonie Gubela

Leonie Gubela ist Redakteurin im Gesellschaftsteil der wochentaz. Sie wurde ausgebildet an der Deutschen Journalistenschule und absolvierte Stationen bei taz und Süddeutscher Zeitung. Davor war sie für verschiedene Lokalzeitungen tätig und studierte in Bonn und München Politikwissenschaften, Anglistik und Journalismus. Ihre Recherche über die "24-Stunden-Pflege" wurde vom Journalismfund Europe unterstützt.