Der Film von Bettina Wobst befasst sich mit dem immer dringlicher werdenden Problem des Klimawandels und der Angst, die tief in jedem von uns schlummert: der Angst vor dem Feuer. Im Jahr 2022 brach in der Böhmisch-Sächsischen Schweiz ein großflächiger Waldbrand aus. 1.200 Hektar Wald brannten nieder, drei Dörfer wurden evakuiert und drei Häuser brannten nieder. Das Feuer hat alle, die davon betroffen waren, tief geprägt – und genau diesen Menschen gibt Bettina Raum.

Europa wächst zusammen, auch an so einer Stelle nach und nach, auch durch die Probleme, weil es ja gemeinsame Probleme sind. Mir war wichtig, mit diesem Film zu zeigen, dass alle Seiten versuchen, Lösungen zu finden und ich wünsche mir sehr, dass die Akteure in diesem Konflikt miteinander reden und dass man gemeinsam Lösungen findet, weil das Gebirge ist wunderschön. Und auch wenn wir natürlich das Thema Feuer haben und Feuergefahr, wünsche ich mir, dass dieser Film eher verbindet als trennt.
Bettina Wobst
Nationalparks – Brandherde und Naturparadiese?

Bettina Wobst zieht unaufgeregt Bilanz, sammelt Fakten und Hintergründe, lässt die Menschen vor Ort zu Wort kommen. Ihr ist eine emphatische Momentaufnahme gelungen, die sich dadurch auszeichnet, dass die Autorin niemanden vorführt und keinen Standpunkt bloßstellt. Nationalparks sind tatsächlich Brandherd und Naturparadies. Ihre Reportage ist relevant, informativ, konstruktiv. Und außerdem: bewegend, unparteiisch, menschlich.
Anne Webert
Schicken Sie den Gewinnerbeitrag in die Welt hinaus!
Hat dieser Beitrag Ihnen gefallen? Dann teilen Sie ihn mit Menschen, die er ebenfalls ansprechen könnte!