Adéla Tallisová Dražanová: Wie es in Leipzig begann

Adéla Tallisová Dražanová sagt, dass sie Offenheit und Dynamik spürt, wenn sie nach Leipzig kommt. Im Herbst 1989 begannen dort Demonstrationen, die sich schnell weiterverbreiteten und später zum Fall der Berliner Mauer führten. Adéla Tallisová Dražanová fuhr damals als Reporterin nach Leipzig, um die Unruhen vor Ort zu beobachten und herauszufinden, wer die Menschen sind, die mit ihrer Offenheit und Bereitschaft, die Dinge zu ändern, zu einem politischen Wechsel im Land beigetragen haben.

Für mich sind das Jahr 1989 und die totalitären Regime in Europa insgesamt große Themen, sowohl aus journalistischer als auch aus menschlicher Sicht. Ich veranschauliche die große Geschichte gern anhand von Geschichten einzelner Menschen, die die großen historischen Momente erleben und sie eigentlich auch gestalten. Man gerät da (nicht durch eigene Schuld) in eine gewisse Grenzsituation.

Adéla Tallisová Dražanová

Wie es in Leipzig begann

Diese sehr gut belegte und formulierte Reportage aus der Zeitschrift Reportér bringt der heutigen tschechischen Leserschaft die damaligen Ereignisse in Leipzig in einem neuen Licht näher. Ihre besondere Stärke besteht darin, wie die Autorin die Spannungen dieser Zeit anschaulich vermittelt.

Adam Černý

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Jak to prasklo v Lipsku [Wie es in Leipzig begann]

Autor: Adéla Tallisová Dražanová

Name des Mediums: Reportér

Veröffentlichungsdatum: 15. 10. 2018

Adéla Tallisová Dražanová

Die Auslandsredakteurin der monatlich erscheinenden Zeitschrift Reportér widmet sich seit längerem dem Geschehen in den postkommunistischen Ländern. Hin und wieder reist sie auch in die USA, nach Großbritannien und in den Nahen Osten, um interessanten Themen nachzugehen. Ihr Fokus liegt auf der Dokumentation historischer Ereignisse, die sie anhand der Lebensgeschichten gewöhnlicher Menschen nachzeichnet.